Braunschweig, 12.10.2014

Radlader nach Scheunenbrand in Harxbüttel im Einsatz

Braunschweig - 12.10.2014. Heute Mittag wurde der Ortsverband Braunschweig gegen 11:35 Uhr durch die Integrierte Regionalleitstelle BS, PE, WF zu einem Gebäudebrand in Harxbüttel alarmiert.

Verbliebenes Brandgut wird Stück für Stück abgetragen.

Im Braunschweiger Stadtteil Harxbüttel war gegen 10 Uhr auf einem Pferdehof eine Scheune in Brand geraten. Die Berufsfeuerwehr Braunschweig war mit dem Löschzug der Hauptwache wie auch dem der Südwache im Einsatz. Zusätzlich waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Harxbüttel, Thune und Wenden vor Ort, welche den ersten Löschangriff vornahmen. Ein leckgeschlagener Heizöltank in der Scheune erschwerte die Löscharbeiten enorm, sodass der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr zusätzliches Sondergerät zur Einsatzstelle beorderte. Zur Versorgung der Einsatzkräfte wurde der Verpflegungszug der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert.

Nachdem der Brand durch die Feuerwehren unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurde das Fachwerkgebäude durch einen Baustatiker der Stadt Braunschweig begutachtet und aufgrund der Brandeinwirkung für akut einsturzgefährdet erklärt. Das hieß für die Feuerwehren, dass ein weiteres Löschen nur noch von außen und über die Drehleiter möglich war. Da die Dachkonstruktion aus Wellblechen bestand und zum Teil auf den Boden des ersten Obergeschosses gefallen war, konnten die sich unter den Wellblechen befindlichen Brandnester nicht abgelöscht werden. Daraufhin ließ der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr die Fachgruppe Räumen des THW Braunschweig alarmieren.

Direkt nach dem Alarm fuhr der Fachberater-THW die Einsatzstelle zur ersten Erkundung an. Parallel dazu verlasteten die in der Unterkunft eintreffenden Einsatzkräfte der Schnelleinsatzgruppe das Bergungsräumgerät (Radlader) und die dazugehörige Palette mit Anbaugeräten. Vor Ort wurde der THW-Zugführer durch den Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr und den Fachberater-THW in die Lage eingewiesen. Aufgabe des THW war es, mittels des Radladers das Gebäude teilweise abzutragen, um die Glutnester freizulegen. Hierzu montierte die Fachgruppe Räumen den Frontbagger mit Zweischalengreifer an das Bergungsräumgerät. Mit Hilfe des Zweischalengreifers wurde das noch verbliebene Brandgut Stück für Stück auf einer Sammelstelle abgelegt. Des Weiteren mussten herabfallende Trümmerteile von den restlichen Einsatzkräften beseitigt werden. Immer wieder mussten die Arbeiten für Nachlöscharbeiten unterbrochen werden. Auch wurden Gasflaschen in dem Gebäude entdeckt, die erst geborgen werden mussten. Nachdem mittels Wärmebildkamera keine weiteren Glutnester entdeckt werden konnten, wurde noch ein Teil der Außenwand abgetragen, um einem unkontrollierten Einsturz entgegenzuwirken.

Der Ortsverband Braunschweig war mit einer Personalstärke von acht Einsatzkräften im Einsatz. Eingesetzt waren der Kipper und Tieflader sowie das Bergungsräumgerät mit Anbaupalette der Fachgruppe Räumen und der GKW 1.

Text: R. Briesemeister & T. Richert
Bilder: T. Richert

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  • Verbliebenes Brandgut wird Stück für Stück abgetragen.

Alle Rechte am Bild liegen beim THW Ortsverband Braunschweig, Torben Richert.




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