10.11.2012, von Christoph Hase

Übung - Flugzeugabsturz in Bad Nenndorfer Wohngebiet

Bad Nenndorf - 10.11.2012. Mit dem Stichwort "Flugzeugnotlandung" wurden die Helferinnen und Helfer am heutigen Samstag alarmiert. Dieses führte die Einsatzkräfte unter Annahme einer realen Notlage auf das THW-Übungsgelände in Bad Nenndorf.

Warten im Bereitstellungsraum.

Der Fachdienst am heutigen Samstag begann für die Helferinnen und Helfer unseres Ortsverbandes ganz anders als erwartet. Mit dem Anruf "Hallo, hier spricht das THW Braunschweig, mit einem Einsatz für Sie: Bitte laufen Sie umgehend die Dienststelle an." wurden die Helfer alarmiert und gleichzeitig geweckt. Nach dem Eintreffen der Helfer und dem Zusammenstellen des Technischen Zuges begann die Einsatzfahrt nach Bad Nenndorf im Landkreis Hannover.

Am Schadensort eingetroffen bot sich ein Trümmerfeld. Feuer und Rauch. Überall Trümmerteile. Eingestürzte Häuser. Verkehrsunfälle. Während sich der dritte Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft Hannover um die Brandbekämpfung und mit um die Personenrettung kümmerte, war es für das THW die Aufgabe, die zugewiesenen Objekte zu erkunden, Personen zu retten und die Schadensstelle zu beräumen. Darunter fielen Atemschutzgänge in verqualmten Kellerräumen, Durchbruchschaffungen, höhenretterische Aufgaben, Fahrzeugöffnungen und Trümmerbergungen. Am Ende wurden 17 Personen von den Einsatzkräften gerettet.

Nach Beendigung der Übung wurden alle Helferinnen und Helfer von Feuerwehr und THW durch die Küche des THW-Ortsverbandes Braunschweig verpflegt. Dieser gilt einen besonderen Dank! Auch muss der Kreisfeuerwehrbereitschaft Hannover für ihre Teilnahme und dem THW-Ortsverband Springe für die Unterstützung und Planung der Übung gedankt werden.

Im "Einsatz" waren 100 Einsatzkräfte. Darunter welche des dritten Zuges der Kreisfeuerwehrbereitschaft Hannover, der Höhenarbeitsgruppe des THW-Ortsverbandes Springe sowie des Zugtrupps und der drei Bergungsgruppen des THW-Ortsverbandes Braunschweig.

Text: Christoph Hase
Bilder: Stefan Büsing (ZFü 1.TZ)


  • Warten im Bereitstellungsraum.

  • Teilzerstörtes Gebäude.

  • Rettung einer Person durch die Höhenrettung.

  • Schaffen eines Durchbruches mit der Betonkettensäge.

  • Der Zugtrupp bei seiner Arbeit.

Alle Rechte am Bild liegen beim THW.



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